Datenhoheit in der Cloud

Pino Bosesky · Peter H. Deussen · Anne Quandt · Sönke E. Schulz · Linda Strick

2011 | ISPRAT-Abschlussbericht


Die Studie befasst sich mit der Thematik der Datenhoheit in der Cloud und untersucht die Herausforderungen, die sich durch die Nutzung von Cloud-Diensten für Organisationen und Individuen ergeben. Dabei wird insbesondere auf die rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen eingegangen, die erfüllt sein müssen, um Datenhoheit zu gewährleisten. Ein zentraler Punkt ist die Balance zwischen den Vorteilen der Cloud-Nutzung, wie Flexibilität und Kosteneffizienz, und den potenziellen Risiken, wie Kontrollverlust und Datenschutzverletzungen. Zudem werden strategische Ansätze und Best Practices vorgestellt, um die Datenhoheit zu sichern, einschließlich der Auswahl vertrauenswürdiger Anbieter, der Implementierung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben.

Im Abschlussbericht wird hervorgehoben, dass Datenhoheit nicht nur ein technisches, sondern vor allem ein organisatorisches und kulturelles Thema ist. Unternehmen und Behörden müssen eine klare Governance-Struktur etablieren, um sicherzustellen, dass sie die Kontrolle über ihre Daten behalten. Gleichzeitig spielt die Sensibilisierung der Mitarbeitende für Datenschutz und Sicherheitsaspekte eine entscheidende Rolle. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stakeholdern, darunter politische Entscheidungsträger:innen, IT-Anbieter und Nutzer, wird als wesentlich angesehen, um eine nachhaltige Cloud-Strategie zu entwickeln.


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