Wie gelingt der Einstieg in die Künstliche Intelligenz (KI) auf kommunaler Ebene? Antworten liefert das neue Whitepaper »Mit KI von Daten zu Taten in Ihrer Kommune – Der Weg von der Theorie zur Praxis«. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS sowie des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS bieten einen praxisnahen Einblick in reale KI-Anwendungsbeispiele und erläutern die zugrundeliegenden Technologien. Veröffentlicht wird das Whitepaper im Rahmen von »URBAN.KI«, ein Projekt von »Gelsenkirchen – Die vernetzte Stadt«, welches Kommunen beim Einsatz von KI unterstützt.
Nutzt die Chance, um zu diskutieren, wie ihr mit KI von Daten zu Taten kommt – ganz konkret in der kommunalen Praxis.
Die Referentinnen
Jana Birr Jana Birr ist Business Developerin in der Abteilung Hybrid Intelligence am Fraunhofer IAIS. Sie hat Medienwissenschaften und -ökonomie studiert und begleitet Unternehmen sowie Organisationen dabei, konkrete Herausforderungen mit KI und Maschinellem Lernen lösungsorientiert anzugehen. In Projekten wie URBAN.KI übernimmt sie die Rolle der Brückenbauerin zwischen Forschung und Praxis: Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen am Institut konzipiert sie Workshops, entwickelt strategische Projektideen für Kommunen und Städte und bringt reale Bedarfe mit wissenschaftlicher Exzellenz zusammen. Ihr thematischer Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf hybriden KI-Systemen und LLM-Technologien in den Bereichen Finance, Legal und Compliance.
Marie Engels Marie Engels ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme tätig. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassen das Daten- und Wissensmanagement sowie Aspekte des Natural Language Understanding. Marie Engels studierte Linguistik mit Schwerpunkt auf Computerlinguistik an der Universität zu Köln und befasste sich dort vor allem mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Sprachverarbeitung von künstlicher Intelligenz und dem menschlichen Gehirn. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Leitung von Forschungs- und Industrieprojekten mit Fokus auf agilem Projektmanagement sowie in der Vorbereitung und Durchführung von Workshops mit Kunden.
Marion Borowski Marion Borowski ist Senior Projektmanagerin in der Abteilung Enterprise Information Integration am Fraunhofer IAIS. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Leitung nationaler, europäischer und industrieller Projekte bringt sie umfassende Expertise in den Bereichen Datenintegration, Informationsmodellierung, semantische Technologien, Datenraumtechnologien sowie KI-basierte Ansätze mit. Sie hat ein Diplom in Informatik und koordiniert am Fraunhofer IAIS die institutsweiten Aktivitäten im Projekt URBAN.KI. Im Rahmen dieser Innovationsinitiative verantwortete Fraunhofer IAIS gemeinsam mit dem Fraunhofer FOKUS die Konzeption und Durchführung der Workshops. Aktuell ist Fraunhofer IAIS an der Umsetzung von zwei konkreten Use Cases innerhalb von URBAN.KI beteiligt.
Die Moderatorin
Stefanie Hecht Stefanie Hecht ist Leiterin des Open User Lab, das sich mit Themen rund um die User Experience, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit digitaler Lösungen beschäftigt. In Projekten mit Industrie und öffentlicher Verwaltung auf EU-, Bundes- und Landesebene liegen weitere Schwerpunkte neben der menschzentrierten und nachhaltigen Softwaregestaltung insbesondere in der Organisationsentwicklung sowie im Wissenstransfer mit eigenen eLearning-Formaten zu Themen wie Data Driven Government, Open Government oder Digital Leadership. Ein besonderes Interesse gilt der Incentivierung von Datenbereitsteller:innen und Nutzer:innen bzw. der Verbesserung der User Experience von Datenplattformen im Allgemeinen und Open-Data-Plattformen im Speziellen. Stefanie Hecht absolvierte ihr Masterstudium des Wirtschaftsingenieurwesens mit den Schwerpunkten in Human Computer Interaction und System Engineering an der Technischen Universität Berlin.
Zum Format
In Brown Bag Meetings stellen NEGZ-Mitglieder Freitag mittags kompakt neue Erkenntnisse und Thesen vor. Die Teilnahme steht allen offen.