Prof. Dr. Tim Pidun

Kuratoriumsmitglied des NEGZ

Vertreter der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im NEGZ

Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden


Tim Pidun studierte Drucktechnik an der HTWK Leipzig und befasste sich bereits zu Ende des letzten Jahrtausends mit der industriellen Digitalisierung von Bildern und dem Aufbau von Bilddatenbanken im Agenturwesen in München. Er erwarb in dieser Zeit auch einen Master of Business Administration (MBA) an der Donau-Uni Krems und wechselte zu AMD Saxony (heute: Globalfoundries Dresden). Dort war er als Fertigungsingenieur in der Industrie 4.0-Produktion und als Controller in der Finanzverwaltung des Unternehmens tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte waren die Datenaufbereitung und das Management Accounting.

2015 wurde er mit einer Grundsatzarbeit zum Thema Performance Management Systeme am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik/Business Intelligence Research von der TU Dresden promoviert. Tim Pidun arbeitete danach als Projektmanager und Consultant bei verschiedenen Technologie- und Softwareunternehmen und Universitäten. 2017 wurde er als Professor für Produktionstechnik und Produktionsinformationssysteme an die Hochschule Ansbach berufen. Der Schwerpunkt seiner Lehrtätigkeit lag in der Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren an der Schnittstelle zwischen technischer Automation und Informatik.

In der Lehre an der HTW Dresden ist der Studiendekan für die Vermittlung von Wissen zur Automatisierung und Digitalisierung in der Verwaltung zuständig. Dies beinhaltet insbesondere die Funktionen und Prozesse, die sich zwar direkter Wertschöpfung entziehen, dabei aber notwendig für die Handlungsfähigkeit von Organisationen sind. Die Besonderheit dabei ist, dass das Verständnis dieser klassischen Verwaltungsaufgaben zusätzlich zum Bereich des öffentlichen Dienstes auch auf privatrechtliche Organisationen bezogen wird.

In seiner Forschung beschäftigt sich Professor Pidun damit, wie Organisationen unter spezifischen Rahmenbedingungen effektiver arbeiten können und wie aussagekräftige Managementsysteme zur Beurteilung der organisationalen Leistung gestaltet sein sollten.

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